Ein großartiges Buch, eine steirische Familiensaga, in der die Autorin anschaulich beschreibt, mit welchen Schwierigkeiten eine Familie nach dem ersten Weltkrieg zu kämpfen hatte, als die damalige Untersteiermark von Österreich abgetrennt wurde. Repressalien im neu gegründeten Staat Jugoslawien, der Verlust des Namens und der Muttersprache und damit der Verlust der Identität zwingen die Familie, die Heimat zu verlassen. Als einzige Starthilfe für das neue Leben bekommt die Jungfamilie von der Großmutter ein Säckchen mit Käferbohnen mit.
Die Geschichte erzählt den Kampf ums Überleben im steirisch-slowenischen Grenzgebiet in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg.
Absolute Leseempfehlung!