Nach "Lautlos" und "Tod und Teufel", in denen Schätzing immer wieder gähnend langwierig und auch langweilig Orte und Situationen beschreibt, wollte ich ihm mit "Breaking News" noch einmal eine Chance geben.
Aber mit dieser Schwarte hat er tatsächlich ein Meisterwerk der Langeweile produziert.
Endlose Dialoge, toten Politikern in den Mund geschoben und versucht in die Historie Israels zu pressen, halten den Leser nicht gerade im wachbewussten Zustand.
Die eigentliche Geschichte, die auf dem Umschlag durch Fokus und Süddeusche Zeitung gepriesen (haben die es tatsächlich gelesen???), beginnt erst ab Seite 400 ( also, nachdem man sich zur Hälfte durchgekämpft hat) und wird selbst dort noch alle 30 Seiten mit für den Roman bellanglosen Daten unterbrochen.
So ein Durcheinander habe ich bisher nur in KI generierten Texten erlebt.
Das war die letzte Chance Frank Schätzing.
Meine Zeit ist kostbarer, als dass ich sie verschwenden könnte.