Normalerweise traue ich mich nicht Filmkritiken zu schreiben, da ich von diesem Genre zu wenig verstehe. Es trotzdem zu machen, hat einen einfachen Grund: dieser Film hat mich berührt, was sicherlich an der überragenden Hauptdarstellerin (Kirsten Dunst) lag. Man kann in der Story aufgehen, mitfühlen und mitfiebern, wobei hier keine Ideale verherrlicht werden sondern nur ein Aspekt des professionellen Journalismus bis zum Ende durchgespielt wird. Dass die Hintergrundstory nebulös bleibt macht das Ganze nur noch beklemmender realistisch: all zu oft wird sonst immer in beliebigen Seitenwechseln die Information dem Betrachter vollumfänglich zuänglich gemacht. Nicht hier, man ist mit den Hauptdarstellern mitten im Geschehen aber auch nur mit diesen. Verwirrung und Unsicherheit inklusive.
Sehenswert, realistisch und irgendwie amerikanisch ( aus europäischer Sicht).