Der Anfang war gut gemacht. Die emotionale Bindung an den später besessenen Jungen ging schnell. Kindchenschema: blond und große Augen. Cooler, wenn auch psychisch labiler, Vater, dessen Lebensinhalt nur noch seinem Sohn gilt.
Das war die erste Viertelstunde, dann wird es verworren, die permanenten Schizophrenieanfälle des Vaters mit schnellen Schnitten, unterirdischen „Specialeffects“ sind zu häufig, nerven dann und sind einfach gähnend langweilig.
Den besessenen Sohn bekommt man nur noch in Schnipseln zu sehen.
Der gesamte Exorzismus wird NICHT gezeigt.
Wenn man die Geschichte von Linda Blair (Original Exorzist) im Kopf hat, ein Glück für den jungen Darsteller.
Dann war der Film einfach zu Ende und es gibt hunderte von Fragen, wer denn nun besessen oder nur schizophren war etc.
Die Altersfreigabe ist Augenwischerei, um das Publikum zu ködern. Die kann man auf FSK 12 senken.
Sicher einer der schlechteren Filme der hippen filmischen Exorzisten-Welle.
Den zweiten Stern gibt es nur für die erste Viertelstunde.