Der Film thematisiert ja, wie die Suche nach Sinn in Enttäuschung, Frust, Wahn und Destruktivität führen kann. All diese 1-Sterne-Bewertungen hier zeigen das auf skurrile Weise ebenso :-)
Also ich fand den Film recht gut. Die filmische Umsetzung ist eher durchschnittlich, das Thema aber gut getroffen. Das Buch mag noch tiefgründiger sein, der Film nimmt das Thema halt auch nur auf und zeichnet einen abgewandelten Plot. Natürlich insgesamt nicht plump auf dem Imbiss-Pappteller mit Schlach Mayo serviert, sondern anregend zum Selbst-Denken und Entdecken. Wer Unterhaltung mit Splatter, Popcorn und Bier erwartet, ist hier nunmal im falschen Genre. Wer nach Logik und Lösungen sucht, hat's nicht recht begriffen und könnte sogleich Teil der Story werden.
Wieviele hoffnungsvolle und liebevollen Beziehungen zwischen Menschen zerbrechen elendig, wenn wir uns in zwanghaften Suchen nach irgendetwas verlieren? Was ist am Ende wirklich wichtig im Leben? Ich finde diese Fragen in diesem Film sehr interessant aufgegriffen und natürlich auch offen stehengelassen. Es kann darauf keine Antwort geben, so sehr man auch sucht. Und dennoch kann man Entscheidungen füreinander treffen, oder eben auch gegeneinander zugunsten einer Illusion...
Es ward Licht und mit dem was der Mensch sah, konnte er nicht viel anfangen. Denn es waren weder Fritten noch Bier, na so nen Mist.
Das Ende fand ich beispielsweise super.
Von mir klare Empfehlung, wenn man auch einmal nachdenklich zurückgelassen sein möchte.