Ich schreibe diese Rezension in erster Linie als Reaktion auf die von Daniel, dessen Bewertung mich sehr wundert. Ich kann einzelne Kritikpunkte nachvollziehen, aber wie man der Serie derart wenig abgewinnen kann, dass man nur einen Stern vergibt, ist mir unerklärlich.
Außerdem möchte ich vor den zahlreichen, ungekennzeichneten und heftigen Spoilern warnen, die in den anderen Bewertungen stehen.
Während des Sehens kam mir immer wieder der Gedanke, das Ende einfach im Internet nachzulesen, weil ich die Spannung nicht aushalten konnte.
Der Schackal überzeugt nicht nur als hochprofessioneller Killer, sondern auch als Mann, dem seine Familie am Herzen liegt. Letztere Handlungsebene ist dabei keinesfalls langweiliges Beiwerk - wie bei seiner Kontrahentin - und schafft emotionale Tiefe, die auch mitreißend ist.
Mit Lashana Lynch als Bianca würde ich weniger streng ins Gericht gehen als die meisten anderen Nutzer:innen. Ihre Rolle ist passend für eine Agentin, die am Ende nur Teil einer Behörde ist und der ihre eigene Verbissenheit letztendlich im Weg steht.
Insgesamt ist The Day Of The Jackal alles andere als vorhersehbar, überzeugt in jeder einzelnen Episode durch eine mehrschichtige Handlung, tolle Darsteller:innen, tolle Aufnahmen und eine zum Teil wirklich unaushaltbare Spannung.
Ich kann die Serie nur weiterempfehlen.